Rund 40 Waldorfschulen, vom Alpenrand bis zur Nordsee, präsentierten sich unseren Studierenden auf der Suche nach neuen Mitliedern für ihr Kollegium. Generationenwechsel und steigende Schülerzahlen machen die Nachfrage nach gut und grundständig ausgebildeten Waldorflehrkräften ungebrochen groß.

»Gesucht-gefunden« ist das Motto unseres alljährlichen Begegnungstages, der mehr ist als eine herkömmliche Berufsmesse. Denn auf großer Bühne hatte auch dieses Mal wieder jede Schule die Möglichkeit, sich in ein paar Minuten ihrem Publikum im voll besetzten Saal präsentieren zu können. »Wir suchen in fast allen Bereichen – Klassen- und auch Oberstufenlehrkräfte für die verschiedensten Fächer«: diese Aussage hörte man oft. Da wurde mit Sonnenuntergängen am Meer und der Philharmonie vor der Haustür geworben, um zukünftige Kollegen und Kolleginnen zu begeistern. In persönlichen Gesprächen hatten die zukünftigen Waldorflehrer und –lehrerinnen im Anschluss die Möglichkeit, sich an den einzelnen Ständen ein persönliches Bild von der jeweiligen Schule zu machen. Die meisten von ihnen bieten auch Praktikumsplätze an.

»Im vergangenen Jahr saß ich hier noch selber als Absolventin, wollte eigentlich wieder heim ins Rheinland. Aber meine jetzige Schule begeisterte mich und so bin ich heute wieder hier und werbe für sie«, sagte eine ehemalige Stuttgarter Studentin und heutige Klassenlehrerin.
Durch ihren Masterabschluss sind die Absolventen unserer Hochschule als Lehrer staatlich genehmigungsfähig und deshalb besonders umworben von potentiell zukünftigen Arbeitgebern.