Am Anfang steht der Mensch


Die Zukunft

stellt uns vor wesentliche Fragen, tiefe Rätsel, spannende Herausforderungen. Sei es das Verhältnis von Mensch und Technik, sei es der Umgang des Menschen mit der Natur, sei es die Frage einer sozialen und gerechten Gesellschaft: Überall merkt man eine Grundfigur: Die Antworten und Lösungen hängen unmittelbar mit unserem Selbstverständnis, mit unserer Menschenauffassung, also

                mit dem Menschen zusammen.


Für die Waldorfschulen ist eine umfassende Menschenkunde, die den Menschen dreigliedrig in Leib, Seele und Geist erfasst, vom Anfang an die grundlegende Quelle für alles pädagogische Tun, ein Instrument für eine lebendige Methodik und Didaktik und ein Weg zum individualisie­renden Unterrichten. In der Arbeit jedes Lehrers und in seinem Erspüren von den Zukunftskräften der Schüler braucht die Menschenkunde eine stetige Erneuerung und schöpferische Vergegenwärtigung: Wie kann uns die Beschäftigung mit der Menschenkunde zu einem wirksamen pädagogischen Impuls im 21. Jahrhundert werden?


Der Stuttgarter Kongress 2019 »Am Anfang steht der Mensch« will diese Themen mit der internationalen Waldorfschulbewegung und mit dem Blick auf die nächsten Jahrzehnte kreativ bearbeiten und intensiv aktualisieren. Sie lädt alle ein, die die zentralen Zukunftsfragen zusammen mit anderen pädagogisch tätigen Zeitgenossen suchen und bewegen wollen, denen der Blick auf den ganzen Menschen ein existenzielles Anliegen ist und die die Zukunft der Waldorfschulen mitgestalten und tragen wollen.

Der Kongress möchte Inspirationen für die Zukunft der Waldorfpädagogik suchen.  


Unser internationaler Kongress für die Waldorflehrer/-innen dieser Welt ist eine  Veranstaltung des Bundes der Waldorfschulen unter Mitwirkung der Internationalen Konferenz der Waldorfschulbewegung (Haager Kreis).

  • Im Mittelpunkt steht die »Allgemeine Menschenkunde« von Rudolf Steiner.
  • Das genaue Programm folgt in Kürze.
  • Anmeldung online ab April 2019.