Weiterbildung Medienpädagogik für Waldorflehrer und -lehrerinnen

„Medienpädagoge“ oder „Medienberater": Die Weiterbildung für Waldorflehrer/-innen! Einstieg noch möglich

Wie erklärt man das Internet einer 6. oder einer 10. Klasse? Wie erlebt man virtuelle Räume mit einem VR-Helm? Viel Information, aber auch Gelegenheit zum selber ausprobieren der digitalen Welten und zum Erarbeiten von konkreten Unterrichtsstunden!

 

Dies bot der erste Teil der Fortbildung für Waldorflehrer/-innen mit ihren zwei Schwerpunkten „Medienpädagoge“ oder „Medienberater". Das erste Modul mit insgesamt sieben Wochenenden findet für beide gemeinsam statt. Das Ziel für die künftigen Medienpädagogen und -pädagoginnen: Kompetent werden für die praktische Medienarbeit mit Kindern. Sie werden nach diesem ersten gemeinsamen Teil schwerpunktmäßig in Stuttgart weitermachen. Die angehenden Medienberater/-innen werden danach hauptsächlich in Berlin geschult, wenn es darum geht, pädagogisch-therapeutische Gesprächsführung mit Eltern zu erlernen. 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Waldorfschulen kamen zu diesem ersten Auftaktwochenende mit Prof. Dr. Edwin Hübner von der Freien Hochschule Stuttgart und Franz Dietrich, Lehrer und Informatiker, zusammen. Und damit nicht nur der Kopf beansprucht wurde, stand auch die Eurythmie mit Prof. Mathias Jeuken auf dem straffen Stundenplan. Die Fortbildung in drei Modulen mit insgesamt je sieben Wochenenden dauert bis Mai 2019. Zum kommenden Termin am 19. Januar in Berlin ist noch ein Quereinstieg für neue Teilnehmer möglich.

Während man derzeit landauf und landab in der Bildungspolitik über einen digitalisierten Unterricht diskutiert, ist die Freie Hochschule Stuttgart Vorreiter in Sachen Ausbildung der Lehrkräfte für einen anthropologischen Ansatz in der Medienpädagogik. Denn Waldorfpädagogik schaut auf die Entwicklung des ganzen Menschen, wenn es um Medienpädagogik geht.

Zum neuen Studienjahr wird die Freie Hochschule Stuttgart den „von Tessin Lehrstuhl für Medienpädagogik“ eröffnen.