Weitere Informationen zum Musikstudienjahr


Wesentliche Momente der Ausbildung bestehen im intensiven, eigenen Üben der Singstimme, dem Klavier und sowie mindestens einem individuellen Instrument. Diese übende Vertiefung in die Musik und die damit gleichzeitige bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst im täglichen Üben stellt eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg dieser Ausbildung dar.

Aber auch der Praxisbezug wird in diesem Jahr berücksichtigt: In einer zwei­wöchigen Fachlehrer-Hospitation in einer Waldorfschule können die Stu­dierenden während des Studienjahres erste Fachlehrererfahrungen in einer Schule sammeln.

Inhalte des Studiums
- Stimmbildung
- Ensemblespiel mit Blockflöte und anderen Instrumenten
- Schulpraktisches Klavierspiel
- Dirigieren
- Harmonielehre, Tonsatz, Kontrapunkt
- Gehörbildung
- Analyse und phänomenologisch-goetheanistische Werkbetrachtung
- Musikgeschichte
- Improvisation
- Chor
- Hospitation in einer Waldorfschule

Der Zugang zum Musikstudienjahr bedarf einer Überprüfung der musikalischen Eignung, die durch eine Aufnahmeprüfung festgestellt wird.

Das Musikstudienjahr beginnt jeweils Mitte September und endet Anfang Juli des Folgejahres.
Den Abschluss des Studienjahres bildet eine öffentliche Aufführung des gemeinsam im Unterricht und des individuell Erübten im Rahmen der künstlerischen Abschlüsse aller Studienjahre.

Studienvoraussetzungen, Anmeldung und Aufnahme und Finanzen

Literaturempfehlungen
Jacoby, H. (1995): "Jenseits von "Musikalisch" und "Unmusikalisch""; Christians, Hamburg
Riehm, P.-M. (2007): "Das Ziel ist der Mensch"; edition zwischentöne, Weilheim.
Rihm, W. (2002): "Offene Enden"; Hanser, Wien.
Ronner, S. (2000):"Warum Musikunterricht?"; Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart.
Zender, H. (2004): "Die Sinne denken"; Breitkopf & Härtel, Wiesbaden