Angehende Waldorflehrer/-innen verkaufen Kuchen für ihr Sozialprojekt in Rumänien

Benefizkuchen für Rumänien

Das Kunst- und Sozialprojekt steht vor der Türe: Zwei Wochen lang werden die Studierenden des B-Kurses voller Tatkraft die Pater Berno Stiftung in Rumänien bei ihrer Arbeit unterstützen. Jugendfarm, Kindergarten, ein Hospiz - es gibt viel zu tun für die Studierenden!

Die Reise nach Rumänien will bezahlt sein. Bereits am dritten Juni starten die 18 Studierenden, die gerade erst in der letzten Woche ihre Bachelor-Arbeiten erfolgreich präsentierten, mit Kursleiterin Bettina Staiger-Schöller nach Temeschwar in das dortige Kloster. Dort werden sie schon voller Freude erwartet. Denn die Kinder und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, die die Pater Berno Stiftung dort in vielfältigen Projekten betreut, wissen bereits, dass wieder Besuch aus Deutschland kommt. Seit ihrer Kindheit unterstützt die Studentin Elena Netzer mit ihrer Familie die Arbeit dort. So lag es für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen nahe, diesen persönlichen Kontakt zu nutzen bei der Suche nach einem sozialen Projekt für die anstehende Kunst- und Kulturfahrt.

In den vergangenen Jahren ging es für die B-Kursler nach Ägypten und Griechenland. Jetzt also Rumänien. Um die Reise zu finanzieren, stellte ihnen die Mutter von Elena in Wolfegg im Allgäu auf dem großen "Blümles- und Kräutermarkt" am Pfingstwochenende den lukrativen Kuchenstand zur Verfügung. Und wie man sieht - angehende Waldorflehrer und -lehrerinnen sind eben kreativ und professionell. Die selbst gebackenen Kuchen ließen bei den vielen Gästen keine Wünsche offen. Der Bus nach Rumänien ist bereits gechartert!