Svenja Lorenz, Studentin der Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart, erhält den Bösner-Kunstpreis

Eine ausgezeichnete Künstlerin in Erziehung und Malerei

Svenja Lorenz, Studentin der Freien Hochschule Stuttgart, erhielt den diesjährigen Boesner Kunst-Förderpreis

„Es sind grundlegende Fragen an das Leben, die mich bei der Malerei beschäftigen – zum Beispiel das Verhältnis von Rhythmus, Spannung oder Zwischenräumen“, erzählt Svenja Lorenz, Studentin der Freien Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik. Grundlegende Fragen, die vor allem junge Menschen bewegen, die die 27jährige als Oberstufenlehrerin für Kunst einmal unterrichten möchte. Jetzt erhielt sie den diesjährigen Boesner Kunst-Förderpreis.

Boesner Leinfelden unterstützt seit vielen Jahren die künstlerische Ausbildung an Schulen und Hochschulen in der Region. Zum ersten Mal wurde die Freie Hochschule für Waldorfpädagogik gebeten, eine Studentin vorzuschlagen. „Wir sind ja keine Kunsthochschule sondern bilden Lehrkräfte für Waldorfschulen aus“, erläutert die Dozentin Olga Schiefer-Romanenko. „Von daher hat uns diese Anerkennung unserer Arbeit ganz besonders gefreut. Svenja Lorenz ist eine sehr engagierte angehende Lehrerin, und sie ist eine begabte junge Künstlerin.“

F.-Michael Starz, langjähriger Boesner-Mitarbeiter und selbst studierter Künstler, übergab den Preis in Form eines Warengutscheines im Rahmen von Feierlichkeiten an der Hochschule, mit denen Svenja Lorenz eine kleine Ausstellung ihrer Arbeiten eröffnete. Im kommenden Jahr wird die gebürtige Österreicherin, deren Mutter bereits selber an der Stuttgarter Hochschule studierte, ihren Master-Abschluss machen. „Ich mache mein grundständiges Studium als Klassenlehrerin an Waldorfschulen. Aber es ist vor allem der Kunstunterricht, der mir am Herzen liegt. Denn er kann und sollte in der Erziehung eine wesentliche Rolle spielen“, betont die zukünftige Lehrerin.