Öffentliche Präsentationen der Masterarbeiten in Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart

Endspurt: Wir wünschen viel Glück bei den Präsentationen der Masterarbeiten!

Eine ganze Woche lang präsentieren die Master-Absolventen, angehende Waldorflehrer und -lehrerinnen, öffentlich ihre Abschlussarbeiten. Ein Genuss für das Publikum - die Themenvielfalt rund um das Berufsbild ist enorm. Noch bis einschliesslich Freitag laufen die Präsentationen aller Abschlusskurse.

Sie werden Oberstufenlehrerinnen oder Klassenlehrer. Sie haben konsekutiv insgesamt fünf Jahre lang studiert oder kamen bereits mit einem Studienabschluss in der Tasche, um auf dem postgradualen Weg ihren Master-Abschluss in Waldorfpädagogik zu machen. Sie haben sich im Rahmen ihres Studiums mit dem Inhalt der künftigen Schulfächer beschäftigt, aber u.a. auch mit Hilfe der künstlerischen Fächer wie Sprachgestaltung oder Kunst und Musik auch viel mit ihrer künftigen Lehrerpersönlichkeit und mit der Frage, wie man junge Menschen in ihr Leben begleiten kann. Diese ganze Vielfalt drückt sich jetzt in der großen Themenbandbreite ihrer Abschlussarbeiten aus.

Kann man die Kunst des Erzählens lernen? Oder ist es einem in die Wiege gelegt worden? Mit dieser Frage beschäftigte sich zum Beispiel Sascha Knödler, angehender Klassenlehrer, in seiner künstlerisch orientierten Masterarbeit. Denn das freie Erzählen, nicht nur von Märchen, gehört für den Klassenlehrer künftig zum Schulalltag, wenn er seine Klasse die ersten acht Jahre ihrer Schulzeit begleitet. "Die US-Bürgerrechtsbewegung am Englischunterricht der Oberstufe" dagegen ist ein Thema einer angehenden Oberstufenlehrerin, die eine konkrete Epoche zum Thema ihrer Abschlussarbeit wählte. Aber auch viele pädagogische Themen stehen im Mittelpunkt der vielen Vorträge, die den ganzen Tag über in der Libanonstraße 3 gehalten werden. Nur die Künstler präsentieren sich an zwei Abenden, wie an diesem Montag die Sprachgestalter, gefolgt von den Musikern am Dienstag abend, in der Haußmannstraße 50.