Kolloquium zum Thema »Anthroposophie und Hochschule«

Welchen Stellenwert die Anthroposophie für akademische Bildung an einer Hochschule haben kann, diskutierten Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz auf Einladung der Freien Hochschule Stuttgart.

Prof. Dr. Peter Heusser (Universität Witten/Herdecke), Prof. Dr. Wolf-Ulrich Klünker (AlanusHochschule), Paul Mackay (Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum), Prof. Dr.Peter Selg (Ita Wegmann Institut und Alanus Hochschule) und JProf. Dr. Tomáš Zdražil (FreieHochschule Stuttgart) hielten Vorträge zum Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und gabensomit den Impuls für einen regen Diskurs zwischen den Institutionen.

Mehrfach wurde erwähnt, dass bereits im Jahr 1919, bei Planung der ersten Waldorfschule in Stuttgartauf der Uhlandshöhe, das Gebäude einer Hochschule vorgesehen war. Zu diesem Zeitpunkt wurdenHochschulkurse mit 380 Hörern in den Schulräumen gehalten, darunter Studierende der damaligenUniversität Stuttgart.

Die Auseinandersetzung von Anthroposophie und Hochschule ist angesichts der fortschreitendenÖkonomisierung und Verfestigung im Bildungswesen ein virulentes, hochaktuelles Thema. DerWunsch nach aktivem Austausch und Dialog, auch über das Gebiet der Bildungswissenschaftenhinaus, war Anlass für dieses Kolloquium.

Die Freie Hochschule Stuttgart

Die Freie Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik, arbeitet im Rahmen des Bundes derFreien Waldorfschulen, dem Dachverband der 234 deutschen Waldorfschulen. In den derzeit sechsakkreditierten Bachelor- und Masterstudiengängen werden ca. 300 Studierende zu Waldorfklassen-, Fach- oder Oberstufenlehrer/-innen ausgebildet.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Daniela von Pfuhlstein
Tel.: 0711-21094-0
E-Mail pr@freie-hochschule-stuttgart.de