Die Bacherlor-Absolventen der Freien Hochschule Stuttgart bei der Präsentation ihres Kulturprojektes

Kunst und Kultur konkret: Der Bachelor-Kurs in Rumänien

Stolz und Freude standen ihnen ins Gesicht geschrieben bei diesem öffentlichen Rückblick. Dass die Kunst- und Kulturfahrt des Bachelor-Abschlussjahrgangs zu einem sozialen Projekt wird, bekommt inzwischen Tradition an unserer Hochschule.

„Als wir vor vier Wochen in Temeswar ankamen, waren die klimatischen Verhältnisse wie hier in diesem Raum heute: Feuchte Wärme, über 30 Grad“, erzählte Kursleiterin Bettina Staiger Schöller. Der B1 – Kurs war nach Rumänien gefahren, um in Temeswar bei der Pater Berno Stiftung mit anzupacken.Der Kurs hatte zu einer öffentlichen Präsentation ihres Kunst- und Kulturprojektes eingeladen – mit vielen Fotos, einem kleinen Stehgreiftheater, südländischem Kreistanz, einem beeindruckenden dreistimmigen Gesang  und Gulasch für alle. Alles das, was sie in Rumänien erlebt und was sie tief beeindruckt hatte. Durch den persönlichen Kontakt einer Studentin hatte man sich für die Unterstützung der Pater Berno Stiftung in Rumänien entschieden. Dort werden in insgesamt fünf verschiedenen Projekten, vom Nachtasyl bis zum Pflegeheim, sozial benachteiligte Menschen betreut. Zentrale Anlaufstelle ist dabei ein altes Kloster der Salvatorianer.

Die Arbeit wartete schon auf die hoch motivierten jungen Studierenden. Zu ihrer Überraschung lag das Kloster mitten in der Innenstadt. Temeswar ist die zweitgrößte Stadt Rumäniens.  „Wir haben uns in drei Gruppen eingeteilt und los gelegt“, berichtete Claire. Eine Gruppe kümmerte sich um den verwilderten Garten, eine übernahm die Sanierung der Bibliothek, eine dritte restaurierte die großen Garagentore. Die Patres des Klosters staunten und waren begeistert. „Es waren sehr bewegende und sehr schöne Tage“, stelle Bettina Staiger-Schöller fest.