Feierlicher Studienjahrsbeginn an der Freien Hochschule Stuttgart - Seminar für Waldorfpädagogik

Start in das neue Studienjahr

„Waldorfpädagogik ist keine Technik, kein System. Waldorfpädagogik gibt es nicht - sie entsteht jeden Tag neu.“ Mit diesen Worten begrüßte Prof. Stephan Ronner die Studierenden unserer Hochschule zum neuen Studienjahr.

Mit einem festlichen Auftakt beginnt die Freie Hochschule in jedem Herbst mit ihren Studierenden das neue Studienjahr. Mit dabei auch die Eurythmie-Studierenden des benachbarten Eurythmeums. Für die musikalische Umrahmung sorgte Mechthild Günther am Cello, eine ehemalige Studentin, heute Musiklehrerin an einer Waldorfschule und freie Künstlerin, begleitet von der Musikdozentin Katharina del Bagno am Klavier. Da platzte der große Saal aus allen Nähten – mittendrin die ganz Neuen auf dem Campus, die Studienanfänger im A-Kurs und die postgradualen angehenden Waldorflehrkräfte im B2-Kurs sowie die Eurythmiestudierenden des ersten Lehrjahres.

„Es ist wunderbar, so viele Menschen hier zu sehen“, betonte Stephan Ronner in seiner Begrüßung. Denn die Zahl in der Presse zum Schuljahresanfang sei erschreckend: In Deutschland fehlten 135.000 Lehrerinnen und Lehrer. Und auch an den Waldorfschulen sei der Bedarf groß. „Wir brauchen neue Ideen, Impuls- und Initiativkraft. In uns stecken Schulgründer, Pioniere – Lehrer!“, begeisterte Ronner die angehenden Lehrkräfte.

Moderiert von der Dozentin Bettina Staiger-Schöller stellte sich das große Team der Freien Hochschule vor. Unter viel Applaus präsentierten sich auch die neuen Studienjahrgänge. "Ich erinnere mich noch gut an meinen allerersten Tag als Lehrer und die Begrüßung bei der Schuljahresanfangsfeier, die ja auch an Waldorfschulen üblich ist. Es war sehr beruhigend, sich so getragen zu fühlen von einer Gemeinschaft", sagte Ronner.