Volles Haus: Waldorflehrer werden

Volles Haus zum Studieninformationstag

Klassenlehrer oder Oberstufenlehrerin? Gartenbau oder Französisch? Postgradual oder Teilzeit? Die Fragen rund um das Studium, um an einer Waldorfschule unterrichten zu können, waren so vielfältig wie unsere Studienangebote. Und um ersten Mal erwartete unsere Besucher und Besucherinnen ein Info-Markt mit viel Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.

Warum hat das Studium, um Waldorflehrer/-in werden zu können, so viele künstlerische Anteile? Mit Workshops zu Sprachgestaltung und Eurythmie konnte man es gleich selber erproben. Auf unserem Info-Markt gab es dann zwischen den Vorträgen und Workshops viel zu entdecken, was unsere direkte Nachbarschaft, mit der wir uns zum gemeinsamen Campus A zusammen geschlossen haben, noch so zu bieten hat. So zum Beispiel unsere Kooperation mit dem Eurythmeum, das mit uns gemeinsam die Eurythmie-Studiengänge anbietet. Aber auch das Erzieherseminar war mit dabei. Die Studierenden selber informierten über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung.

"Pädagogik wofür? Der funktionalisierte Mensch" hieß der öffentliche Vortrag, in dem Dr. Albrecht Hüttig zum Abschluss noch einmal den großen Bogen spannte, was die Anliegen und Antworten der Waldorfpädgogik auf unsere heutige Zeit sind. Stichwort Transhumanismus: "Wir müssen als Menschen eine Freiheit erringen. Und dadurch eine innere Haltung entwickeln", unterstich Hüttig. Nicht umsonst heißt der Slogan der Waldorfpädagogik: Im Mittelpunkt der Mensch.