Wir sind mit dabei: Landesausstellung im Haus der Geschichte

Die ersten Waldorfpuppen, die im Handarbeitsunterricht 1919 gefertigt wurden, sind heute im Besitz der Freien Hochschule. Jetzt sind sie stolzer Bestandteil der Landesausstellung „Vertrauensfragen – Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924"

Die Gründung der ersten Waldorfschule ist ein Thema der Landesausstellung, die noch bis zum 11. August im Haus der Geschichte in der Konrad-Adenauer-Straße 16 besucht werden kann. Denn die Reformierung pädagogischer Konzepte gehört natürlich dazu, wenn man über die Anfänge der Demokratie nachdenkt. Gerne kam Handarbeitsdozentin Isabel Lenschow da natürlich der Anfrage der Ausstellungskuratoren nach, und so sind die ersten Werkstücke aus dem Handarbeitsunterricht nach der Schulgründung im Jahr 1919 auf der Uhlandshöhe in Stuttgart jetzt Bestandteil der großen Landesausstellung. Isabel Lenschow hegt und pflegt diese von Kinderhand gefertigten Schätze der Zeitgeschichte. „Es ist natürlich spannend, wenn man eine Möglichkeit hat, zurück zu blicken, wie sich der Lehrplan seit damals verändert hat, und was aktuell geblieben ist“. Die Nachbildung von möglichst wilden Tieren, zu denen durchaus auch heimische Tiere wie Fuchs oder Eichhörnchen gehören können, ist auch heute noch Bestandteil des Lehrplanes im Handarbeitsunterricht in der 6. Klasse. Ein zeitloser Klassiker.

www.vertrauensfragen.de