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Der rote Faden der Waldorfpädagogik

Das erste Drittel der Studienzeit in der Variante Teilzeit ist geschafft – und unsere angehenden Klassenlehrer*innen geniessen Zeit an der Hochschule.

"Das Studium in Teilzeit ist für mich die ideale Möglichkeit, in den Beruf der Klassenlehrerin rein zu wachsen", sagt Julia aus Bayern. Sie arbeitet bereits als Schulbegleiterin an einer Waldorfschule, hat zwei kleine Kinder zu Hause. Mit unserem postgradualen Masterstudiengang in der Variante Teilzeit kann sie nun Ausbildung und erste Schulerfahrungen ideal miteinander verbinden. "Meine Kollegen und Kolleginnen staunen, wie intensiv und umfangreich dieses Studium ist. Ich bekomme hier die für mich so wichtige fundierte Grundlage und freue mich jetzt einfach unglaublich darauf, nach dem Studium auch selber eine Klasse zu übernehmen", sagt sie.

Eliane aus Zürich führt bereits eine sechste Klasse. Ihr staatliches Lehramtsstudium hatte die ehemalige Waldorfschülerin bereits in der Tasche, doch es zog sie zurück in die Waldorfschule. "Ich wollte die staatliche Schule gut kennenlernen. Aber ich habe dort einfach zu viel vermisst. Jetzt noch dieses Studium in Waldorfpädagogik zu machen, ist sehr wichtig für mich."
Mehr als 40 Studierende aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich und der Schweiz kommen über drei Jahre verteilt immer wieder zu intensiven Kursabschnitten nach Stuttgart an die Hochschule. Sie sind der zweite Durchgang dieses Studiums in der Variante Teilzeit, das jetzt jedes Jahr starten soll, um diesem Bedürfnis nach der Vereinbarung von persönlichem Lebensumfeld, Beruf und Studium nachkommen zu können. Und während die jetzige Gruppe noch mitten im Jahr im Mai ihr Studium begann, soll der neue Kurs nun im Herbst starten, am 11. November.

Längst nicht alle Teilnehmer*innen hatten vor diesem Masterstudium bereits Kontakt mit der Waldorfpädagogik oder auch mit Lehramt überhaupt. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem möglichst unterrichtsrelevanten Bereich. Es ist gerade dieser unterschiedliche Erfahrungshorizont, den sie im gemeinsamen Austausch schätzen. Zusammen mit der Tatsache, dass diejenigen, die bereits unterrichten, Erfahrungen aus unterschiedlichen Schulen und vor allem Klassenstufen einbringen. Denn als Klassenlehrer*in begleitet man die eigene Klasse ja acht Jahre lang in der Zeit des sogenannten Hauptunterrichtes.
"Dieser Austausch, diese Zeit miteinander hier ist kostbar – eigentlich fühlt sich die ganze Woche in Stuttgart an wie Urlaub", lacht Akos, der Germanistik studiert hat.

"Es ist dieser rote Faden der Warmherzigkeit, der sich für mich auch durch die gesamte Waldorfpädagogik zieht", sagt Ronny, der inzwischen eine dritte Klasse einer Waldorfschule unterrichtet und selber aus dem staatlichen Lehramt kommt. "Ich kannte Studium und auch Schule geprägt von Ellenbogenmentalität und Zeitdruck", fügt er hinzu. "Ich bin begeistert von allem, was ich jetzt direkt von Stuttgart aus mit in mein Klassenzimmer nehmen kann".

 

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