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Kann Erziehung Kunst sein?

Klassenlehrer*innen an Waldorfschulen unterrichten ein großes Spektrum von Fächern in den ersten zwei Schulstunden, dem sogenannten Hauptunterricht.

Die anschließenden Fachunterrichte werden von Anfang an von Fachlehrer*innen unterrichtet. Das Studium beinhaltet immer auch die Spezialisierung auf ein solches zusätzliches Fach.

Folgende Fachrichtungen können im Rahmen eines Fachstudienjahres gewählt werden: Bildende Kunst, Englisch, Handarbeit, Musik, Sport und Medienpädagogik.
Für die Fächer Gartenbau, Werken, Französisch und Russisch bieten wir Fachmethodik und -didaktik an.

Erziehung zur Freiheit: Der Waldorflehrplan orientiert sich an der Entwicklung der Kinder. Rhythmische, künstlerische und praktische Arbeit sind fester Bestandteil des Unterrichts. Als Klassenlehrkraft schaffen Sie die Bedingungen, um Kindern entdeckendes Lernen und die Verknüpfung unterschiedlicher Erfahrungen, Wahrnehmungen, Bilder und Begriffe zu ermöglichen.

Diese Art des Lehrens und Arbeitens bildet die Grundlage für eine aktive Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Kollegium. Waldorfschulen bieten große Spielräume zur Gestaltung und für individuelle Kreativität, sowohl im Unterricht als auch im gesamten Schulleben.

Learning by doing: Praktika gehören vom ersten Studienjahr an mit zum Studium an der Stuttgarter Hochschule für Waldorfpädagogik. Bis hin zum dreimonatigen Langzeitpraktikum im Masterjahr steigert sich hierbei der Anteil am Unterrichten an einer Waldorfschule.  Praxisschock? Ein Fremdwort für unsere Studierenden!

Mir ist es ein Herzensanliegen, jungen Menschen einen bestmöglichen Start ins Leben zu bereiten, indem sie sich sicher eingebunden in einer Klassengemeinschaft entfalten können um ihre Potenziale voll ausschöpfen zu können. So glaube ich kann in Zukunft eine noch sozialere Gesellschaft entstehen, in welcher jedes Individuum seinen Platz finden kann.
Max, Master-Absolvent Klassenlehrer